Närrisches Treiben bei der Grand Carnival Week auf Curacao


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Lebensfreude, Temperament und Ausgelassenheit: Der karibische Karneval zählt zu den prächtigsten und farbenfrohsten der Welt und besonders auf der Karibikinsel Curaçao wird die fünfte Jahreszeit zu einem unvergleichlichen Ereignis für Jung und Alt. Bereits Anfang Januar startet das närrische Treiben mit der Inselparty „Karneval“; seinen Höhepunkt erreicht der bunte Trubel in der „Grand Carnival Week” vom 11. bis 18. Februar 2007.

Kräftig gefeiert wird bei der „Kaya 9 – Pietermaai“ mit den „Jump-up“ and „Jump-In“-Paraden am 17. Februar. Farbengewaltige Kostümparaden in den Straßen von Willemstad ziehen Einheimische wie auch Touristen magnetisch an. Wie bei einer großen ausgelassenen Party tanzen alle Besucher zu rhythmischen Klängen, den „tumba rhythm“. Wer sich aber nicht direkt in das Getümmel stürzen möchte, hat die Möglichkeit, das turbulente Treiben von den Tribünen, die entlang der Straßen aufgebaut werden, ein wenig beschaulicher zu beobachten. Zu den Hauptattraktionen zählen die Carnival Queen Elections, die Prince & Pancho Election, die Tumba Festivals und die Jump-Ups & Jump-Ins. Das Spektakel gipfelt schließlich mit einer rauschenden Kostümparade, der “Grand Parade” am Sonntag, dem 18. Februar. Besonders eindrucksvoll verabschiedet sich der Karneval auf Curaçao mit dem symbolischen Verbrennen einer Strohpuppe, die den Karnevalsprinzen “Rei Momo” darstellt. Am Vorabend des Aschermittwoch nach dem Abschiedsmarsch, dem 'Marcha di Despedida' (Farewell March), versammelt sich unter einem prächtigen Feuerwerk eine riesige Menschenmenge, um “Rei Momo” als Symbol für Unfruchtbarkeit, Sünde und Unglück zu verbrennen.